Selektive Serotonin-Reuptake-Inhibitoren (SSRI)
Die selektiven Serotonin-Reuptake-Inhibitoren, die SSRI, werden vor allem bei Depressionen, aber auch bei Angststörungen und Panikattaken eingesetzt. Im übrigen sind die SSRI die weltweit am häufigsten gegen Depressionen eingesetzte Wirkstoffklasse!
Wirkweise:
Die SSRI hemmen im ZNS, also im Gehirn, ganz speziell die Wiederaufnahme von Serotonin, einem Neurotransmitter (also einem Nervenbotenstoff). Dieser Neurotransmitter ist zuständig für die Kommunikation zwischen den Nervenzellen. Wenn die Wiederaufnahme nun gehemmt ist, so sammeln sich immer mehr dieser Botenstoffe an, was die Impulsweiterleitung verbessert und somit über diese Signalversärkung stimmungsaufhellend wirkt.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen / Nebenwirkungen:
Übelkeit, Magen-Darm-Probleme, Mundtrockenheit, Herz-Kreislaufprobleme wie Herzklopfen, Zittern, Schwitzen, etc. und Kraftlosigkeit. Außerdem kann es zu Störungen der sexuellen Funktion, zum „restless-leg-Syndrom“ und Kopfschmerzen kommen.